Der Fronleichnamstag wird in Bayern manchmal auch als "Prangertag" oder "Großer Prangertag" (prangen = geschmückt, geziert sein) bezeichnet. Beim Fronleichnamsfest handelt es sich um das Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakraments. Die Festbezeichnung Fronleichnam setzt sich aus den mittelhochdeutschen Wörtern "vron" (= göttlich), "lich" (= Körper, Leib) und "hama (= hülle) zusammen, die sich über "vronlicham" zu Fronleichnam weiterentwickelten. Im Mittelpunkt der Verehrung steht somit der "Leib des Herrn", der in der Hostie gegenwärtig ist. Entstanden ist das Fronleichnamsfest im 13.Jahrhundert in der Diözese Lüttich, wo die Augustinernonne Juliane von Lüttich eine Vision erfahren haben soll. Am 11.August 1264 wurde es vom Papst Urban IV. zum allgemeinen kirchlichen Fest erhoben. Siehe weiter Fronleichnamsprozession
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