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Oktoberfest | Rauhnächte
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Osterbrunnen
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Der Osterbrunnenbrauch ist ein "wendischer Aberglauben", dessen Wurzeln bis in das frühe Mittelalter zurückgehen. Nach einem Dokument aus dem Jahre 1322 geht hervor, das der fränkische Gutsherr Mahkorn in einem Erlass forderte, das die Brunnen und Quellen an Ostern grün geschmückt sein sollten, weil das neue Jahr kommt. Da sauberes Trinkwasser zu jener Zeit ein kostbares und knappes Gut war, entstand wahrscheinlich dieser Brauch, mit dem schmücken der Brunnen und Quellen, Dank zu sagen. Trotz widersprüchlicher Theorien, wo genau dieser Brauch entstand, ist das schmücken der Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz beliebter denn je und der Brunnenschmuck wird immer aufwendiger, da die einzelnen Orte um den schönsten Brunnen konkurrieren. |
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Alle Brunnen zieren folgende Schmuckelemente: Frisches Grün Die "Brunnenschmücker" winden Girlanden aus Fichten-, Buchsbaum- oder Tannenzweigen, die dann kunstvoll zu Kronen oder Bögen aufgebunden werden. In manchen Orten werden auch kleine Fichten- oder Tannenbäumchen oder junge Birken aufgestellt. Eier Das dominante Schmuckelement an allen Osterbrunnen sind die Eier. Unzählige Arbeitsstunden über die Wintermonate hinweg, stecken hinter den kunstvoll bemalten und verzierten Kunstwerken. 200 bis 4000 Eier wurden an manchen Brunnen schon gezählt. |
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Blumen Als Ausdruck der Freude und als Symbol für den Frühling gehören Sie zu jedem Osterbrunnen. Auf den ausgestellten Eiern, finden sich sehr viele Blumenmotive wieder. Bunte Bänder / Pensala Bunte Papierbänder werden zu Büscheln gebündelt, die dann aussehen wie große Pinsel. Daraus leitet sich der Name "Pensala" (kleine Pinselchen) ab. Man spekuliert das die wehenden Bänder böse Geister vertreiben soll. |
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